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Diktat: "Laotse und der Baum" - 7./8. Klasse - Umlaute

So gehst du vor: Zuerst hörst du dir das Übungsdiktat einmal "gelesen" an. Danach spielst du "diktiert" ab. Die vielen Sprechpausen sind dafür da, dass du die Audio-Datei pausierst, um mitzukommen. Wenn du mit dem Diktat fertig bist, solltest du es dir noch einmal "gelesen" anhören, um zu überprüfen, ob du auch nichts vergessen hast. Danach darfst du runterscrollen und dir die Lösung ansehen. Übrigens, die Satzzeichen werden außer beim Thema "Zeichensetzung" und den Übungsdiktaten der 9./10. Klasse mitdiktiert. Viel Erfolg!
Hier geht es zur Erklärung der Rechtschreibregeln zu Umlauten.
Gelesen:
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Diktiert:
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Lösung:
Laotse und der Baum

Als Laotse mit seinen Jüngern unterwegs war, kam er eines Tages an einem Dorf vorbei, das von einem Wald umsäumt war. Dort waren einige Holzfäller dabei, unzählige Bäume zu fällen. Einzig einen mächtigen Baum ließen sie unberührt. Dieser war so groß, dass zehntausende Menschen in seinem Schatten Platz finden konnten. Der Meister bat seine Jünger nachzufragen, was der Grund dafür sei, dass der Baum verschont bliebe. Die Holzfäller sagten: "Dieser Baum ist völlig unbrauchbar. Man kann aus ihm keine Bretter anfertigen, weil das Holz zu löchrig ist, die Äste haben alle zu viele Knoten und als Feuerholz kann man den Baum auch nicht verwenden, da der Rauch schädlich für die Augen wäre."
Als Laotse das hörte, lachte er und erläuterte seinen Schülern: "Seid wie dieser Baum. Wenn ihr nützlich seid, werdet ihr zersägt und zu Möbelstücken verarbeitet. Seid ihr schön, wird man euch als Ware auf dem Marktplatz anbieten. Wenn ihr allerdings unbrauchbar seid, werdet ihr in die Länge und Breite wachsen und später vielen Schatten spenden können."

(Frei nach einer Zen-Erzählung aus "Tao: The Three Treasures, Volume 1")
Wörter: 172


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